Der Januar 2026 in Belgien war geprägt von einer schweren Kältewelle zu Beginn des Monats und insgesamt unterdurchschnittlichen Niederschlägen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 3,3 Grad Celsius und überstieg damit die Normaltemperatur von 2,8 Grad um 0,5 Grad. Trotz des milderen Durchschnitts erlebte das Land extreme Temperaturschwankungen, die für einen Wintermonat charakteristisch sind.
Temperaturverlauf
Der Monat begann mit einer intensiven Kältewelle, die vom 1. bis 7. Januar andauerte und in mehreren Regionen schwere Bedingungen mit sich brachte. Besonders betroffen waren die höher gelegenen Gebiete der Ardennen, darunter Fauvillers, Lierneux, Waimes, Bütgenbach und Amel. Die kälteste Temperatur des gesamten Monats wurde am 5. Januar in Bütgenbach gemessen, wo das Thermometer auf minus 12,6 Grad Celsius fiel. Im Gegensatz dazu erreichte die Temperatur am 17. Januar in Aywaille mit 13,5 Grad Celsius ihren Höchststand, was einen Temperaturunterschied von über 26 Grad innerhalb von zwei Wochen bedeutete.
Niederschlag
Die Niederschlagsmengen fielen deutlich unter dem Normalwert aus. Mit durchschnittlich 74,7 Millimetern lag der Monat um 31 Prozent unter der normalen Niederschlagsmenge von 108,8 Millimetern. Der nasseste Tag war der 9. Januar in Comines-Warneton mit 31,7 Millimetern Regen. Florenville verzeichnete mit 108,5 Millimetern die höchste Gesamtniederschlagsmenge des Monats.
Sonnenschein und Besonderheiten
Die Sonnenscheindauer betrug 107,4 Stunden und lag damit praktisch auf Normalwert, nur um 1 Prozent unter dem Durchschnitt von 108,8 Stunden. Das Hauptmerkmal des Januar 2026 war zweifellos die schwere Kältewelle in der ersten Woche, die mehrere Regionen der belgischen Ardennen betraf und extreme Minustemperaturen mit sich brachte.